Wegkreuze

Das Kapitel "Wegkreuze" ist noch in Bearbeitung und noch nicht ganz fertiggestellt.


Fazedelle-Kreuz

Das Fazedelle-Kreuz steht nahe am Grenzpunkt, wo die vier Gemeinden Wittnau, Gipf-Oberfrick, Schupfart und Wegenstetten aufeinander treffen. Der Grenzstein ist links im Bild zu erkennen. Das hier abgebildete Kreuz trägt die Jahrzahl 1925.

Foto von ca. 1930 (August Studer, Schreiner)
Foto von ca. 1930 (August Studer, Schreiner)

Pfingsten 1947:

Ein Zeitungsartikel aus der «Chronik» (Sammelordner im Gemeindearchiv Wittnau)
Ein Zeitungsartikel aus der «Chronik» (Sammelordner im Gemeindearchiv Wittnau)
Das Fazedelle-Kreuz rund 40 Jahre nach der Erneuerung (Foto: Beat Walde; 1988)
Das Fazedelle-Kreuz rund 40 Jahre nach der Erneuerung (Foto: Beat Walde; 1988)

Am Dorfplatz

Inschrift am Sockel:      Im Kreuz ist Heil

rückseitig:                     Greising 1894

Material:                       Roter Sandstein aus Degerfelden (D)

 

 

Das Wegkreuz ist eine Arbeit des elsässischen Bildhauers Jean Greising aus Burgfelden. Steinkreuze mit Holzstruktur, mit Rinde und Ästen wie an einem Baumstamm, sind im Elsass öfters anzutreffen.

Jean Greising hatte eine starke Bindung zu unserem Dorf. Seine Grossmutter (Katharina Brogle, *1795), seine Mutter (Viktoria Walde, 1834) und seine Gattin (Fridolina Brogle, *1875) waren alle gebürtige Wittnauerinnen.

Lit.: Karl Schmid-Schwarz, "Ein Kleinod im Dorfzentrum", Adlerauge 1992

"Im Kreuz ist Heil": Das Wegkreuz an der Hauptstrasse beim Dorfplatz (Foto von ca. 1900)
"Im Kreuz ist Heil": Das Wegkreuz an der Hauptstrasse beim Dorfplatz (Foto von ca. 1900)
Die Situation 1988 (Foto: Beat Walde)
Die Situation 1988 (Foto: Beat Walde)

Beim Cheer-Chäppeli

Das Wegkreuz links neben dem Cheer-Chäppeli. Den Löcher nach zu schliessen, muss am Kreuz früher einmal ein Corpus gehangen haben. (Foto: Beat Walde; 1988)
Das Wegkreuz links neben dem Cheer-Chäppeli. Den Löcher nach zu schliessen, muss am Kreuz früher einmal ein Corpus gehangen haben. (Foto: Beat Walde; 1988)

Gugger-Kreuz

Foto: Beat Walde (1988)
Foto: Beat Walde (1988)

Kreuz beim Brügglihof

Inschrift am Sockel:   1847

Material:                     Kornbergsandstein

 

Ursprünglich stand das Kreuz direkt an der Strasse Wittnau - Frick.

Der ganze Verkehr überquerte den Bach über das namengebende "Brüggli".

Foto: Beat Walde (1988)
Foto: Beat Walde (1988)

Das alte Friedhofkreuz

entstanden:                um 1870

Material:                     Roter Sandstein

 

 

Dieses Kreuz wurde anlässlich einer Volksmission um 1870 im Friedhof errichtet. Des schlechten Zustandes wegen wurde es 2006 bei der Neugestaltung des Friedhofs entfernt und durch das "Mühlekreuz" ersetzt.

Foto: Beat Walde (1988)
Foto: Beat Walde (1988)

Mühlekreuz

entstanden:                1746

Material:                     Gelblicher Kalkstein

 

Dieses Kreuz stand am Oberen Kirchweg etwas unterhalb der "Krone".

Es ist denkbar, dass die Familie Schmid, Besitzer der Altbachmühle, das Kreuz 1746 stiftete, um ihrem Gebet um einen männlichen Nachkommen Nachdruck zu verleihen. 1746 kam die dritte Tochter, Maria Ursula, zur Welt. Ihre ältere Schwester Anna Maria heiratete ca. 1760 den Zeininger Müller Clemens Tschudi, der sich 1759 in Wittnau einbürgern liess.

Das Mühlekreuz  gehörte bis ins 21. Jahrhundert der Müllerfamilie Tschudi, die es auch 1989 restaurieren liess. 

Seit der Neugestaltung der Kirchenumgebung 2006 steht auf dem Friedhof.

Das Mühlekreuz an seinem alten Standort am Oberen Kirchweg (Foto: Beat Walde, 1988)
Das Mühlekreuz an seinem alten Standort am Oberen Kirchweg (Foto: Beat Walde, 1988)